28.2.2019

Gespräch

ER-LESENES ITALIEN
Italienische Literatur im Fokus


DR. BIRGIT SANDER
im Gespräch mit Dr. Stefana Sabin


über

Carlo Levi, Cristo si è fermato a Eboli / Christus kam nur bis Eboli

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.30 Uhr

Zum Buch: In diesem Jahr ist das lukanische Städtchen Matera, die Verwaltungshauptstadt der Region Basilikata, Kulturhauptstadt Europas. In der italienischen und damit europäischen Literatur ist die Gegend um Matera seit dem Erscheinen von Carlo Levis Roman Cristo si è fermato a Eboli eine literarische Landschaft. Levis Roman ist ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, ein Text zwischen Autobiographie, Essay und Fiktion, in dem Levi seine Verbannung rekonstruiert und mit einer Mischung aus Sachlichkeit und Nostalgie auf eine von Gott und Staat vernachlässigte Gegend blickt. Die Verfilmung durch Francesco Rosi aus dem Jahre 1978 mit Gian Maria Volonté in der Hauptrolle hat ein übriges zur Popularität des Buches beigetragen.

Dr. Birgit Sander ist Stellvertretende Direktorin und Kuratorin des Museum Giersch der Goethe-Universität.  Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Bonn und Wien und einem Volontariat am Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg war sie im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf als Kustodin tätig. Im Jahre 2000 wechselte sie nach Frankfurt zum Museum Giersch. Seit 2014 ist die Stellvertretende Präsidentin der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft.

Dr. Stefana Sabin, Literaturwissenschaftlerin und Publizistin, schreibt regelmäßig für die Neue Zürcher Zeitung und faust-kultur.de, zuletzt erschienen sind die Bände Die Welt als Exil, Göttingen 2008, Die Wahrheit der Literatur, Marburg 2010, Shakespeare auf hundert Seiten, Stuttgart 2014, Dante auf hundert Seiten, Stuttgart 2015.

Eintritt 10 €, erm. 8 €


Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main


 

 

 

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